Nationales Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen Infektionen
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Nationales Referenzzentrum
für Surveillance
von nosokomialen Infektionen

Aufgaben des NRZ

Das NRZ für Surveillance von nosokomialen Infektionen bietet seinen Partnern, behandelnden Ärzten, medizinischen Einrichtungen, Laboratorien und Gesundheitsbehörden folgende Leistungen an:

1. Ausbau und Optimierung und Pflege der Referenzdatenbank für nosokomiale Infektionen (Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System - KISS)

  • Modul OP-KISS (für Operationen)
  • Modul ITS-KISS (Intensivstationen)
  • Modul NEO-KISS (für neonatologische ITS)
  • Modul ONKO-KISS (für Patienten mit Blutsstammzelltrans-plantationen)

2. Aufbau einer Referenzdatenbank für nosokomiale Infektionen (Krankenhaus-Infektiones-Surveillance-System - KISS)

  • AMBU-KISS (für ambulante Operationen)
  • DEVICE-KISS (für Normalpflegestationen)

Seit 1997 existiert das Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS). Das Ziel ist die Lieferung von Referenzdaten zur Orientierung für die teilnehmenden Krankenhäuser sowie für weitere Krankenhäuser, die die Surveillance nach denselben Kriterien und Methoden durchführen.

 

3. Beratung, Schulung, Fort- und Weiterbildung zur Surveillance von nosokomialen Infektionen und der Interpretation von Surveillance-Daten

Auch Krankenhäuser, die die KISS-Methoden anwenden, um sich an den Referenzdaten orientieren zu können, ohne selbst am KISS beteiligt zu sein, benötigen Unterstützung bei der Durchführung der Surveillance und der Interpretation der Surveillance-Daten. Das NRZ bietet Unterstützung an bei der Anwendung der CDC-Definitionen für die Diagnostik von nosokomialen Infektionen und beantwortet weitere methodische Fragen.

 

4. Unterstützung bei der Aufklärung von Ausbrüchen

Mitunter treten in Krankenhäusern bzw. Abteilungen Häufungen von nosokomialen Infektionen oder von mit multiresistenten Bakterien besiedelten oder infizierten Patienten auf. Das NRZ bietet in solchen Fällen Hilfe bei der epidemiologischen Bewertung solcher Beobachtungen und der Planung eventuell notwendiger Interventionsmaßnahmen an.

 

5. Mitarbeit in Europäischen Projekten (z.B. HELICS III/IV)

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